DAS MATERIALGEDÄCHTNIS (ENTROPIE)

Strukturelle Defekte im Orgelmetall

Jeder Gussprozess ist ein Kampf gegen das Chaos. Diese Simulation visualisiert strukturelle Defekte im Orgelmetall auf molekularer Ebene. Ein eindringender Partikel erzwingt Risse im Gitter und traumatisiert das homogene System. Das langsame Zufließen der Spalten ist der Versuch der Materie, die Störung durch Viskosität zu heilen. Doch physikalisch gibt es kein „Vergessen“. Auch wenn die Oberfläche wieder geschlossen scheint, bleibt die Information der Verschiebung im Inneren gespeichert. Eine unsichtbare Schwachstelle im Gefüge – eine molekulare Narbe, die das Schwingungsverhalten dauerhaft prägt.

OPEN_DATA
/// METALLURGY_ANALYSIS
PROCESS
LIQUID_METAL_CASTING (Cooling Phase)
ANOMALY
PARTICLE_INTRUSION // IMPURITY
RESULT
LATTICE_DISLOCATION (Structural Memory)
/// NOTE: VISUALIZING SELF-HEALING PROPERTIES OF VISCOUS FLUIDS. TRACKING PERMANENT SCARS IN THE CRYSTAL LATTICE.

ID // TOPOLOGIE

ID // AKUSTISCHE NORMIERUNG

ID // MODEN

ID // PARAMETER