SIMULATION BASIS: MASS-SPRING-DAMPER MODEL (HOOKE’S LAW)
PHYSICS ENGINE: NEWTONIAN DYNAMICS // F = -kx

MATERIAL ALS FILTER

DICHTE VS. STRUKTUR

Im Orgelbau ist das Material ein aktiver Equalizer. Blei (Pb) nutzt seine enorme Dichte und Weichheit, um Obertöne zu dämpfen – es wirkt wie ein Low-Pass-Filter, der dem Klang Schwere verleiht. Dem gegenüber stehen generative Strukturen aus dem 3D-Druck. Sie besitzen fast keine Masse, aber durch ihre Geometrie eine hohe Steifigkeit. Hier wird Schwingung nicht durch Masse geschluckt, sondern zugelassen und geformt.

VOM LABOR IN DEN KONZERTSAAL

Mit der Orgel im Helsinki Music Centre hat dieses Experiment den Simulator verlassen. Durch den weltweit erstmaligen Einsatz von 3D-Druck für klingende Prospektpfeifen und sichtbare Windsysteme wurde die digitale Struktur erfolgreich in die physische Realität übertragen.

REF // KONZERTORGEL

OPEN_DATA
/// MATERIAL_PHYSICS
SIMULATION_MODEL
MASS_SPRING_DAMPER (Hooke’s Law)
TEST_SUBJECT_A
LEAD_ALLOY [High_Density // High_Damping]
TEST_SUBJECT_B
3D_PRINT_POLYMER [Low_Mass // High_Resonance]
PROOF_OF_CONCEPT
HELSINKI_MUSIC_CENTRE (Implemented)
/// NOTE: COMPARING ACOUSTIC IMPEDANCE. TRADITIONAL METAL CASTING VS. ADDITIVE MANUFACTURING.

ID // PARAMETER